Im Bürgerhaus wurden Tränen gelacht

Was kann passieren, wenn eine Frau einen Bauer sucht? Das kann zu peinlichen, höchst komischen und skurrilen Situationen führen, wie es kürzlich im Bürgerhaus zu erleben war. Allerdings nur für die Betroffenen, denn die Zuschauer amüsieren sich derweil köstlich.An zwei Terminen gastierte die Theatergruppe Miesenheim mit dem Stück „Frau sucht Bauer!“ wiederum im Bürgerhaus und brachte damit diesen Bühnenkracher zur Freude vieler Zuschauer nach Kettig.

Die Veranstaltung wurde möglich, weil die Katholische Pfarrgemeinde Kettig-Weißenthurm und der Förderverein der Förder- und Wohnstätte Kettig gemeinsam die Organisation übernahmen.

Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen sorgten mit der Theatergruppe für den Kulissenbau und so konnten die Künstler in gewohntem Interieur auftreten, dort mit großer Leidenschaft ihre Rollen spielen. Die Zuschauer spürten die Freude, den Spaß der Laienschauspieler und dankten mit großem Applaus.

Bei der nachmittäglichen Aufführung am Sonntag war es zuvor möglich bei Kaffee und Kuchen die Wartezeit zu verkürzen, was von vielen Bürgerinnen und Bürgern aus Kettig gerne angenommen wurde.

Bürgermeister Peter Moskopp dankte den Aktiven für ihre Spielfreude und ebenso für ihr soziales Engagement, denn die Einnahme der Veranstaltungen überlässt die Theatergruppe den Organisatoren. Petra Gies-Moskopp und Pater Chigozie Obido für die Pfarrgemeinde Kettig-Weißenthurm und Dr. Alfred Marmann für den Förderverein überreichten der Theatertruppe zum Dank Geschenke aus der Werkstatt für behinderte Menschen in Kettig. Die Einnahmen aus den beiden Veranstaltungen kommen nun hälftig dem Förderverein und der Pfarrei zu Gute. Während der Förderverein bewohnerspezifische Hilfs- und Fördermittel von diesem Geld finanziert, wird die Pfarrei die eingeworbenen Mittel für das Schulprojekt von Pater Claudius in Nigeria verwenden.

Vorstellung

Auf der Bühne ging es zur Sache…zur Freude des Publikums.

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GF & Co.

Die Theatergruppe Miesenheim macht es möglich: (v.l.n.r.) Dr. Alfred Marmann, Pater Chigozie Obido und Petra Gies-Moskopp freuen sich über den Erlös für die jeweiligen Projekte.

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