Tagesstätte

Ziel und Aufgabe der Tagesförderung soll eine auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse eingehende Förderung sein, die dem Einzelnen Lebensfreude und Sinnerfüllung in seinem Tun ermöglicht. Es gilt, die Person in ihrer Ganzheit anzusprechen, nicht vereinzelte Funktionen zu üben und die Anregungen und Angebote zur Beschäftigung im Sinnzusammenhang, in möglichst erwachsenengerechter Form nahe zu bringen und erfahrbar zu machen.

 

Dem behinderten Erwachsenen soll ein gleichmäßiger,

strukturierter Tagesablauf mit Sicherheit bringenden Regeln und Strukturen angeboten werden. Der Tagesablauf soll nach Möglichkeit in Zeit und Sinn für die Nutzer erfassbar, nachvollziehbar und mitbestimmbar sein. Einerseits können Raum und Zeit für Ruhe, Entspannung und Gelassenheit in einem reizarm gestalteten Umfeld mit Rückzugsmöglichkeiten gegeben werden, andererseits soll die TAF auch Gelegenheit

bieten, neue und fordernde Möglichkeiten kennen zu lernen, auszuprobieren und zu entwickeln. Einzelangebote mit konstanten Bezugspersonen, Kleingruppenarbeit, permanente Beaufsichtigung und stetige Fortschreibung pädagogischer Konzepte und Pläne sowie deren konsequente Umsetzung bilden die Arbeitsgrundlage der TAF. Belastungs- und Ruhephasen werden nach individuellen Voraussetzungen und nach Tagesform gestaltet.

 

Eine „Durchlässigkeit“ der Angebote TAF und Werkstatt ist ausdrücklich gewünscht. Die Tagesförderstättenräume sind integriert in der Wohnstätte (in Kettig auf jeder Etage) vorzufinden. In Kettig besteht darüber hinaus der „T.“ als zusätzliches Raumangebot.

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