Förder- und Wohnstätten gGmbH


Glossar

Hier werden Fachbegriffe verständlich erklärt.

Sie sind alphabetisch geordnet.

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A

Apallische Syndrom

Das apallische Syndrom ist der medizinisch korrekte Begriff für das Wachkoma. Apallisch heißt dabei wörtlich übersetzt ohne Mantel bzw ohne Rinde. Ein anderer gelegentlich verwendeter Begriff ist das Coma vigile. Es wurde erstmals 1940 vom deutschen Psychiater Ernst Kretschmer beschrieben. Ursache für das apallische Syndrom ist immer eine massive Schädigung des Gehirns, beispielsweise nach einem Schädel-Hirn-Trauma, einem Schlaganfall, einer entzündlichen Gehirnerkrankung (Meningitis, Enzephalitis) oder einer schweren Sauerstoffmangelschädigung nach Reanimation.
Im Gegensatz zum Koma liegen die Patienten scheinbar wach im Bett, sind aber häufig nicht durch äußere Reize erreichbar. Der Blick geht starr und unfixiert ins Leere; es gelingt nicht, einen Blickkontakt aufzubauen. Das Syndrom geht mit unterschiedlichen neurologischen Ausfällen einher.


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B

Braille

Die Brailleschrift wird von stark Sehbehinderten und Blinden benutzt; sie ist also eine Blindenschrift. Sie wurde 1825 vom Franzosen Louis Braille entwickelt. Die Schrift arbeitet mit Punktmustern, die von hinten in das Papier gepresst sind, so dass sie als Erhöhung mit den Fingerspitzen abgegriffen werden können.

(Auszug aus Wikipedia.org)



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G

Glossar

Ein Glossar (Sg. das Glossar, Pl. die Glossare, von latein. glossarium, griech. γλωσσάριο aus γλῶσσα, glóssa - „Zunge, Sprache, fremdartiges Wort“) ist eine Liste von Wörtern mit Erklärungen.


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H

Hyperlinks

Als Hyperlink, auch kurz Link (engl. für Verknüpfung, Verbindung, Verweis), rechtsdeutsch elektronischer Verweis, bezeichnet man einen Querverweis auf ein anderes Dokument innerhalb eines Textes oder einer Internetseite, der automatisch durch das Anklicken verfolgt werden kann.

Der Begriff wird meist auf das World Wide Web bezogen.

Das Konzept von Hyperlinks entspricht funktional dem Querverweis oder der Fußnote aus der konventionellen Literatur, bei der das Ziel des Verweises allerdings in der Regel manuell aufgesucht werden muss.

Man spricht von einem verlinktem Dokument, wenn es mindestens einen Hyperlink enthält, der auf ein zweites Dokument gerichtet ist.


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I

IHP

Individuelle Hilfeplanung,

Seit dem 1. Januar 2004 wird in Rheinland-Pfalz mit der Individuellen Hilfeplanung gearbeitet. Durch den Hilfeplan wird herausgefunden, welche Hilfen und Leistungen eine Person braucht.

Die Hilfeplanung ist für alle
Menschen mit Behinderung, die Hilfen brauchen. Die Hilfeplanung ist auch für Menschen, die es gerade besonders schwer haben. Zum Beispiel weil sie keine Wohnung haben.

Hilfeplanungen gibt es auch für kleine Kinder, für Jugendliche und für Menschen in Werkstätten.

Es gibt in Rheinland-Pfalz ein Handbuch zur Individuellen Hilfeplanung.
Informationen bekommt man bei dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen: www.masfg.rlp.de/

( Zitiert von der Internetseite www.masfg.rlp.de/Soziales/Individuelle_Teilhabeplanung.asp)


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Q

QMB

Qualitätsmanagement ist der Oberbegriff für alle Tätigkeiten, Führungsaufgaben und Methoden, die zur Planung, Sicherung, Verbesserung und Prüfung der Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung gehören.


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S

Snoezelenraum

Unter Snoezelen - eine von zwei Zivildienstleistenden in den Niederlanden 1978 zusammengestellte Phantasieschöpfung aus den beiden Wörtern ’snuffelen’ (schnüffeln, schnuppern) und ’doezelen’ (dösen, schlummern) - versteht man den Aufenthalt in einem gemütlichen, angenehm warmen Raum, in dem man, bequem liegend oder sitzend, umgeben von leisen Klängen und Melodien, Lichteffekte betrachten kann. Der Raum kann von wohlriechenden Düften durchflutet sein, die schöne Erinnerungen wecken und zum Träumen animieren (Mertens 2006, 429).

Nach den ersten Erfahrungen in den Niederlanden wurde das Snoezelen etwa seit Ende der 80er Jahre auch in Großbritannien und Deutschland vermehrt betrachtet. Ab den 90er Jahren kann man von einer weltweiten Verbreitung sprechen. Neben den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Kanada, den USA, Australien und Japan hat sich diese Idee auf weitere zehn Nationen ausgebreitet. Beiträge auf den sechs internationalen Snoezelen-Kongressen der ISNA (International Snoezelen Association, gegründet 2001) zeigen, dass Snoezelen als therapeutisches Medium bei psychischen Problemen (z.B. Magersucht und Stress), bei physiologischen Erkrankungen (z.B. in der Palliativmedizin bei erhöhten Schmerzzuständen), bei emotionalen Problemen (z.B. Depression und Gewaltbereitschaft) sowie Aufmerksamkeitsstörungen (begleitet von Hyperaktivität), mangelnder Konzentration und auch Motivation angewendet wird. Alle Altersgruppen, vom Kind bis zum Menschen im höheren Lebensalter, bescheinigen generell den hohen Erlebniswert und den positiven Einfluss des Snoezelens auf das Wohlbefinden. Konzentrierte sich das Snoezelen in den ersten Jahren auf Menschen mit (schweren) geistigen Behinderungen, so wird diese Intervention heute gleichermaßen in Kindergärten, Schulen, Freizeit- und Senioreneinrichtungen, in Kliniken und Hospizen umgesetzt (Mertens/Stephan 2007. 247f.).

(zitiert aus Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Snoezelen)


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T

TAF

Ziel und Aufgabe der Tagesförderung soll eine auf die individuellen Fähigkeiten
und Bedürfnisse eingehende Förderung sein, die dem Einzelnen Lebensfreude
und Sinnerfüllung in seinem Tun ermöglicht und erlernte Fähigkeiten erhält. Die wichtigsten
pädagogischen Grundsätze der strukturierten Tagesförderung bestehen darin,
auf der Basis einer sich bildenden und angestrebten vertrauensvollen Beziehung den
erwachsenen behinderten Menschen in seinem Selbsttätigwerden zu bestärken. Dazu
gilt es, die Person in ihrer Ganzheit anzusprechen, nicht vereinzelte Funktionen zu üben
und die Anregungen und Angebote zur Beschäftigung im Sinnzusammenhang, in möglichst
erwachsenengerechter Form nahe zu bringen und erfahrbar zu machen.



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