Außengelände der Förder- und Wohnstätte in Kettig

Außengelände

Wie im Wohnen „Innen“ soll das „Außen“ vertraut sein und neue Anregungen und Erfahrungen vermitteln.Das Außengelände steht den Bewohnern zur Verfügung und ist nach deren Bedürfnissen angelegt. Es vermittelt den hier lebenden Menschen eine Vielfalt von unterschiedlichen Sinneseindrücken. Die Außenanlage ist für die Bewohner so attraktiv gestaltet, dass sie motiviert werden, die Wohnräume zu verlassen.

Das Gelände ist in besonderem Maße behinderten- und blindengerecht gestaltet.
Dazu gehören:

  • die barrierefreie Haupterschließung
  • die vielfältigen Orientierungshilfen im Gelände wie:
    • das lineare Wegeleitsystem,
    • die Erhöhung der Wegekanten,
    • taktile Orientierungshilfen wie der taktile Lageplan, die Markierung von Richtungswechsel und Eingangsbereichen durch Beläge mit Kontrastwirkung und ertastbarem Relief,
    • auditive Orientierungshilfen (z.B. Klangstele), die durch spezifische Klangkulissen
      die Orientierung unterstützen und Sinneseindrücke bieten,
  • individuell gestaltete Eingangsbereiche zur
    leichteren Bestimmung des Standortes,
  • durch Hecken und Baumstrukturen klar definierte und räumlich begrenzte Plätze und Aufenthaltsbereiche.
Besondere Bewegungsanreize werden durch unterschiedliche Geräte (Schaukeln,
Rollstuhlwippe, Trampolin...) und das ansprechende Gelände gesetzt.
Die „Vierteilung“ des Geländes in Erde (Kräuterbeet), Wasser (Brunnen), Feuer (Grillplatz mit Feuerstelle und Lehmofen) und Luft (Pfad der Sinne) ist ein weiteres Gestaltungselement.
Das Projekt „M.A.E.H.“ steht für „Miteinander Arbeiten, Erleben, Hegen“: Bewohner der FWS umsorgen Tiere gemäß ihrer Fähigkeiten. Betreuer der FWS unterstützen sie dabei. Im Mittelpunkt steht dabei das Miteinander, ebenso wie eine artgerechte Tierhaltung und das bewohnerorientierte Handeln und Erleben.